Neuer Look, neues CMS – Warum wir von Typo3 auf WordPress umgestiegen sind

WordPress

In den letzten Monaten hat sich viel getan bei Locasoft, vor allem online. Nicht nur die Optik unserer Webseite hat sich geändert, sondern auch die technische Basis. Hier gehen wir darauf ein, warum wir von Typo3 auf WordPress umgestiegen sind und wie wir in dem CMS Übersetzungen erstellen.

Schlank, modern und benutzerfreundlich sollte unsere neue Webseite werden. Gleichzeitig wollen wir in Zukunft regelmäßig Tipps und Informationen rund um die Themen Übersetzung und Lokalisierung veröffentlichen.

Zu diesem Zweck erwies sich Typo3 als nur bedingt geeignet:

  • Typo3 ist ein sehr leistungsfähiges CMS, das hervorragend für große Unternehmen und Themenportale geeignet ist. Allerdings ist die Nutzung zeit- und ressourcenintensiv.
  • Wir hatten zudem regelmäßig Schwierigkeiten mit der Extension für die Lokalisierung. Das ging so weit, dass unsere Website nach dem Import von übersetzten Artikeln abstürzte.

Aus diesen Gründen entschieden wir uns für eine Alternative.

Vorteile von WordPress für LocaSoft

WordPress ist nicht ganz so mächtig wie Typo3, aber das mit Abstand beliebteste CMS. Das gilt nicht mehr nur für kleine Firmen. Mittlerweile verwenden es sogar internationale Konzerne wie Mercedes Benz oder die Walt Disney Company für ihre Internetauftritte.

Dafür gibt es gute Gründe:

  • WordPress ist schnell zu installieren und leicht zu bedienen.
  • Auch ohne Programmierkenntnisse und mit wenig zeitlichem Aufwand lassen sich modern aussehende, responsive Internetseiten erstellen.
  • Nutzern steht eine große Zahl an Plug-ins für verschiedene Funktionen zur Auswahl. Viele davon sind kostenlos.
  • Updates in WordPress sind kostenlos und mit einem Klick möglich.

Und für mehrsprachige Seiten? Dafür gibt es WPML, das auf unserer Seite zum Einsatz kommt.

Übersetzung mit dem Plug-in WPML – so funktioniert’s

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mehrsprachige WordPress-Seiten zu erstellen. Eine günstige Methode, wenn man den Zeitaufwand nicht berücksichtigt, besteht darin, eine Multisite mit jeweils einer Webseite in einer Sprache anzulegen – als Subdomain oder Unterverzeichnis. Allerdings ist die Übersetzung in diesem Fall kompliziert und zeitaufwendig, weil Sie neue Seiten in beiden Sprachen manuell erstellen müssen – zumindest wenn Sie kein zusätzliches kostenpflichtiges Plug-in verwenden. Dasselbe gilt für Änderungen. Auch können bei Multisites Probleme mit der Performance der Website auftreten.

Eine elegantere Lösung für Webseiten wie die unsere sind spezielle Plug-ins für die Lokalisierung. Nach eingehender Prüfung entschieden wir uns für das Plug-in WPML – auch deshalb, weil wir regelmäßig neue Beiträge erstellen und übersetzen wollen.

Dafür bringt WPML einen entscheidenden Vorteil mit: Wir sind nicht gezwungen, Übersetzern Zugriff auf die Seite zu geben oder Inhalte als Dokumente hin und her zu schicken.

Stattdessen funktioniert der Workflow bei Übersetzungen mit WPML folgendermaßen:

  1. Im ersten Schritt markieren wir neue oder geänderte Texte im Übersetzungs-Dashboard von WPML.
Screenshot Übersetzungsmanagement WPML

2. Dann wählen wir einen Übersetzer aus.

Der Übersetzer wird per E-Mail benachrichtigt, dass ein neuer Auftrag zu erledigen ist. Die E-Mail enthält

  • einen Link zum Originaldokument sowie
  • eine XML-Datei im Anhang

Hinweis: Die XML-Dateien lassen sich nun mit Übersetzungstools wie Trados Studio oder memoQ bearbeiten.


3. Im Anschluss an die Übersetzung lassen sich die Texte in der neuen Sprache importieren. Dabei legt WPML neue fremdsprachige Seiten automatisch an beziehungsweise aktualisiert bestehende Seiten selbstständig.

Auf diese Art profitieren wir zum einen von dem Know-how und der Erfahrung unserer Übersetzer. Zum anderen sparen wir Zeit und Aufwand im Übersetzungsprozess. Dabei lassen sich mit WPML nicht nur Blog- beziehungsweise News-Beiträge, sondern auch komplette Seiten, Menüs oder Plug-in-Administrationsbereiche übersetzen.

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